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WR wird kaputt gemacht

Widerstand gegen die Schließung der Westfälischen Rundschau.

 

Medienvielfalt statt Einheitsbrei!

Solidaritätserklärung im Zusammenhang mit den 120 geplanten Entlassungen von Redakteuren und Mitarbeitern der Westfälischen Rundschau in der Region:

Mit grosser Sorge haben wir von den geplanten Massenentlassungen bei der WR erfahren. Wir sind solidarisch mit den Betroffenen und ihren Familien und unterstützen ihre Forderung nach dem Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Wir werden uns auch an dem gemeinsamen Widerstand gegen die weitere Zerschlagung der Medienvielfalt in der Region beteiligen. Die Redaktion in Lüdenscheid mit ihren 9 Mitarbeitern und weiteren freien Mitarbeitern soll in wenigen Tagen zum 1. Februar geschlossen werden.

Dies, obwohl dem Vernehmen nach die Rendite des WAZ-Verlages bei 14 % gelegen haben soll. Die WR soll „grundlegend saniert werden“. Der Konzern versteht sozialen und personellen Kahlschlag bei zweistelligem Profit als Sanierung – eine Verhöhnung der betroffenen Mitarbeiter sowie ein offen geäußertes Bedürfnis nach weiterer Gewinnmaximierung um jeden Preis. Der Name der Westfälischen Rundschau soll bestehen bleiben. Jedoch ohne einen eigenen redaktionellen Lokalteil.

Für uns Linke ist das eine leere Hülle mit lauwarmer Luft. Der DJV-NRW spricht von „Armseligkeit und Einfallslosigkeit der WAZ-Manager“. Die Schließung wäre ein schwerer Schlag gegen die Meinungsvielfalt in unserer Regio Selbst die SPD-Medienholding, die über die Westfälische Verlagsgesellschaft (WVG) 13,1 % der Anteile an den Zeitungsverlag Westfalen KG (ZVW) zeigt sich zeigt überrascht. Der renditeträchtige WAZ-Konzern wird seiner gesellschaftlichen Verantwortung nicht gerecht.

Medienvielfalt geht anders!

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