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Eindrücke von der Demo in Bochum

Rund 6000 Menschen waren den verschiedenen Aufrufen gefolgt. Mit gewerkschaftlicher Unterstützung ging die Busfahrt am frühen Samstag nach Bochum.

Am Ende der Demo stand eine kurze Aufführung von zwei Schauspielern des Schauspielhauses BO. Auch hier bei den Kultureinrichtungen sind Einschnitte geplant. Naive Marktgläubige kennen als einzigen Wert eben nur den Geldwert. Hans Fallada nannte sein Werk zur hoffnungslosen Perspektive einer jungen Familie: Kleiner Mann, was nun? Bereits 1932 verfaßt, wies dieses Stück bedrückende Parallelen zur heutigen Situation auf.

Schon vorher wurden in den verschiedenen Redebeiträgen die aktuellen Stichworte aufgegriffen: bspw. die Systemrelevanz von Banken und nicht die Relevanz der Arbeitsplätze von jungen Menschen; oder Die Märkte (Finanzakrobaten) dürfen nicht verunsichert werden; oder Menschen in Leiharbeitsverhältnissen (Menschen verleiht man nicht).

Dieses Wochenende kann deshalb nur der Beginn einer großen Kampagne gegen die herrschende neoliberale Irrlehre sein. Miese Beschäftigungsverhältnisse und stark zunehmende Altersarmut sind die beiden Seiten ein und derselben Medaille. Unvorstellbar große Rettungsschirme für Banken und Zocker sind nicht hinnehmbar. Gerecht geht anders!


 

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