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Schon wieder 2,5 % Preiserhöhung bei der MVG

Wie eine biblische Plage brechen diese wiederkehrenden Erhöhungen über die Bürger_innen in MK herein.

 

DIE LINKE sieht Fahrpreiserhöhung kontraproduktiv.

Mit schöner Regelmäßigkeit erhöht die MVG die Fahrpreise und nennt eine Preissteigerung von 2,5 % moderat.

Wohl dem, dessen Einkommen in gleichem Maße steigt. Folgt man durchaus zuverlässigen Statistiken, so sind das die Allerwenigsten.

Doch Mobilität ist ein Grundrecht und stellt eine Voraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe dar. Wem der Besuch von Kultureinrichtungen, der Weg zur Arbeit oder die Fahrt ins Grüne unmöglich ist, der fühlt sich ausgeschlossen. Die uneingeschränkte Gewährleistung von Mobilität für alle, vom Kind bis zur Seniorin – auch für gesundheitlich Eingeschränkte und Menschen mit geringem Einkommen – ist und bleibt Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Schon jetzt können sich viele Menschen, insbesondere Arbeitssuchende, gerade auch Menschen im ALGII-Bezug, die Nutzung des ÖPNV nicht mehr leisten. Und das, wo der Arbeitsmarkt und damit einhergehend die Job-Agentur immer mehr Flexibilität fordern.

Im Kreistag hat DIE LINKE bereits mehrfach den Versuch unternommen, ein für Geringverdiener finanzierbares Sozialticket einzuführen. Das ist leider am Widerstand der Mehrheitsfraktionen von CDU und SPD gescheitert.

Langfristig fordert DIE LINKE einen solidarisch finanzierten öffentlichen Personennahverkehr als Teil einer sozial und ökologisch ausgerichteten Umbaustrategie für Mobilität, der jedem Menschen gleichermaßen Zugang gewährt ohne zusätzlich dafür bezahlen zu müssen.

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