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A. Claus

Pressemitteilung zur Ärztlichen Versorgung

Aktiv gegen Ärztemangel im ländlichen Raum – LINKE sieht Kreis in der Pflicht

Die Kreistagsfraktion DIE LINKE begrüßt ausdrücklich den Vorstoß der UWG die zukünftige gesundheitliche Versorgung im Märkischen Kreis durch die Einrichtung Medizinischer Versorgungszentren in Zusammenarbeit mit den Märkischen Kliniken sicherzustellen (Bericht in der LN vom 06.02.2019 „MVZ neues Modell für Hausärzte“).

Dazu Manuel Huff, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE: „Damit greift die UWG ein Thema auf, das wir bereits im April 2015 als Antrag in den Ausschuss für Gesundheit und Soziales eingebracht haben.“

Schon im Jahr 2015 wurde aus dem Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) deutlich, dass im Märkischen Kreis aufgrund der vorliegenden Altersstruktur der Ärzteschaft eine Unterversorgung in der hausärztlichen Versorgung droht, während eine Unterversorgung von Fachärzten bereits zum damaligen Zeitpunkt zu verzeichnen war.

Die Auswirkungen werden dabei in einem Artikel des Süderländer Tageblattes vom 06.02.2019 mit dem Titel „Ärztemangel: Keiner hat Zeit für Tom“ deutlich. Die notwendige Förderung eines Kindes mit Förderbedarf scheitert möglicherweise daran, dass der Märkische Kreis (Träger der Förderschulen) wegen fehlendem Personal die zur Bewilligung der Förderung notwendige Begutachtung an die Kinder- und Jugendärzte abgetreten hat. Diese sind jedoch bereits durch die mangelnde flächendeckende Kinderärztliche Versorgung überlastet.

„Das kann man niemandem, schon gar nicht den Betroffenen, erklären. Gesundheitsvorsorge ist eine öffentliche Aufgabe und der Märkische Kreis steht in der Verpflichtung dies auch in Zukunft für seine Einwohner zu gewährleisten. Wir brauchen jetzt ein zukunftsorientiertes Konzept zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung mit Haus- und Fachärzten für alle unsere Städte und Gemeinden“, so Huff.