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Entwicklung Enervie und ihrer Töchter

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Die 40-Millionen-€-Verwaltung in HA

Stellungnahme des Kreissprechers

" In zwei Ausgaben der LN wurde über die Restrukturierung der Enervie bzw. über das Kraftwerk Elverlingsen berichtet.

Bei beiden Artikel stand u.a. der massive Personalabbau im Fokus.

Natürlich ist es zu begrüßen, wenn möglichst ohne Kündigungen und sozial verträglich abgebaut wird. Aber was dies konkret bedeutet, wird nicht erwähnt:

Wie viele Personen gehen in Rente oder Altersteilzeit, wie viele Personen erhalten vielleicht eine Abfindung, stehen aber letztendlich ohne längerfristige berufliche Perspektive da?  Wer wird zukünftig beim Jobcenter Schlange stehen müssen?  Immerhin muss fast ein Drittel der Belegschaft das Unternehmen verlassen. Eine immense Belastung für viele Einzelpersonen und Familien.

"Den Erfolg bewerten wir deshalb mit angemessener Demut" . Diese Aussage des Unternehmenssprechers kann nicht unwidersprochen bleiben.

In der Summe war die bisherige Geschichte der Enervie nämlich ein gewaltiger Misserfolg, unter dem Hunderte gewaltig zu leiden hatten. Positiv wäre lediglich, dass es möglicherweise nicht noch weiter talwärts geht.

Für das Kraftwerk Elverlingsen hoffe ich, dass sich unter all dem Klärschlamm nicht auch noch andere Substanzen wie Bohrschlamm u.ä. befinden.

 

Michael

Thomas-Lienkämper, Kreissprecher Die LINKE im MK "

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