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A. Claus

DIE LINKE. plant neuen Aufschlag bei den KiTa-Gebühren

„Wir halten es für zutiefst unsozial, dass Familien mit einem Einkommen von gerade einmal 1.250 € brutto im Monat Beiträge bezahlen sollen, um ihre Kinder betreuen zu lassen.“

DIE LINKE. plant neuen Aufschlag bei den KiTa-Gebühren

Die Linke im Märkischen Kreis wird sich erneut für die Anhebung der Beitragsfreigrenze für die Erhebung von Beiträgen für KiTa und Kindertagespflege von bislang 15.000 € Bruttojahreseinkommen auf mindestens 24.000 € einsetzen.

Dazu Manuel Huff, Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion DIE LINKE: „Wir halten es für zutiefst unsozial, dass Familien mit einem Einkommen von gerade einmal 1.250 € brutto im Monat Beiträge bezahlen sollen, um ihre Kinder betreuen zu lassen.“

In den Städten Balve, Halver, Herscheid, Kierspe, Meinerzhagen, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade und Schalksmühle werden Familien bereits mit derart geringen Einkommen zur Kasse gebeten.

In Iserlohn beispielsweise, wo das eigene und nicht das Kreisjugendamt zuständig ist, liegt die Beitragsfreigrenze derzeit bei 36.000 €.

Dies ist nicht der erste Aufschlag der Linksfraktion, die KiTa-Beiträge sozial gerechter zu gestalten.

„Auf Landesebene sind derzeit keine weitreichenden Änderungen absehbar. Es muss jetzt vor Ort Verantwortung übernommen werden, damit zukünftig der erste Zugang der Kinder zu unseren Bildungseinrichtungen auch für finanzschwache Familien erleichtert wird“, so Huff.

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