Guter Start braucht gute Bedingungen: Die Linke NRW zum Ausbildungsbeginn
Allen Auszubildenden, die in diesen Tagen ins Berufsleben starten, wünscht Die Linke NRW viel Erfolg und einen gelungenen Einstieg.
Damit Ausbildung in Nordrhein-Westfalen gerechter wird und allen jungen Menschen echte Perspektiven bietet, setzt sich Die Linke NRW dafür ein, die Ausbildungsbedingungen gesetzlich zu verbessern.
Dazu gehört die Einführung einer solidarischen Ausbildungsumlage: Betriebe, die nicht ausbilden, sollen verpflichtend in einen Fonds einzahlen. Mit diesen Mitteln sollen zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen und insbesondere Verbundausbildungen für kleinere Betriebe ermöglicht werden. Gerade das Handwerk und kleinere Unternehmen könnten so gemeinsam mit größeren Betrieben Ausbildungsplätze anbieten, die sie allein nicht stemmen könnten.
Darüber hinaus braucht es klare gesetzliche Regelungen für faire Vergütung und sichere Perspektiven. Die Linke NRW setzt sich dafür ein, die Mindestausbildungsvergütung an die Tarifverträge der jeweiligen Branchen zu koppeln, und zwar auf mindestens 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung. Nach erfolgreichem Abschluss soll ein gesetzlicher Anspruch auf Übernahme gelten.
„Eine Ausbildung darf kein Glücksspiel sein. Wir erwarten von der Landesregierung klare gesetzliche Regelungen statt freiwilliger Selbstverpflichtungen der Unternehmen. Wer arbeitet, muss fair bezahlt werden und eine verlässliche Perspektive bekommen“, erklärt Philippe Tambasco, jugendpolitischer Sprecher von Die Linke NRW.
„Wenn ständig von Fachkräftemangel gesprochen wird, muss auch dafür gesorgt werden, dass Ausbildung gelingt. Mit guter Begleitung, gerechter Bezahlung und verbindlicher Übernahme“, so Tambasco abschließend.
