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Infostand am Frauentag

Jupp Filippek

Jeder Tag ein Frauentag: Gleichberechtigung endlich umsetzen!

Der erste Internationale Frauentag liegt schon über 100 Jahre zurück, aber an seinem Anliegen hat sich nichts geändert: aufmerksam machen auf andauernde Ungleichbehandlung von Frauen weltweit – und lautstarker Protest dagegen.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland kann von wirklicher sozialer Gleichheit zwischen den Geschlechtern noch keine Rede sein:

- Vor allem Frauen arbeiten in prekären Beschäftigungsverhältnissen: 45 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen arbeiten in Teilzeit.
- Im Minijobbereich sind Frauen überrepräsentiert
- Typische Frauenberufe in Handel, Gastgewerbe und Pflege (Frauenanteil 80 bis 90 %) werden wesentlich schlechter bezahlt als Tätigkeiten im produzierenden Gewerbe
- Selbst für gleiche Tätigkeiten erhalten Frauen in Deutschland fast zehn Prozent weniger Lohn als Männer!

In Sonntagsreden werden von allen herrschenden Parteien diese schreiende Ungerechtigkeit beklagt. Aber konkret gehandelt wird nicht. In den aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst bestände die Chance, klassische Frauenberufe in der Pflege, in der Kindererziehung und in der Reinigung finanziell deutlich aufzuwerten. Die Reaktionen der öffentlichen Arbeitgeber aber zeigen, das hier weiterhin Skepsis angebracht ist. Eine anständige Bezahlung für Reinigungskräfte im öffentlichen Dienst, ist nach Meinung der Mehrheitsfraktionen im Kreistag und bei der Stadt Lüdenscheid nicht finanzierbar. Da zerbricht man sich lieber den Kopf, wie die Unternehmer noch weiter entlastet werden können.

Beindruckend die Gespräche am Samstag am Infostand der Partei DIE LINKE auf dem Sternplatz. Erfreut über die verteilten Rosen als kleine Aufmerksamkeit waren die vielen Gespräche mit den Betroffenen.

Weniger Lohn bedeutet weniger Rente. Frauen schildern anschaulich ihre Situation als Minirentnerinnen und als

Minijobberinnen nicht viel mehr als den Regelsatz nach Hartz IV verdienen. Altersarmut ist vorprogrammiert.

„Wir sind angetreten, dagegen zu kämpfen“, so Jupp Filippek, das geht aber nicht ohne die Betroffenen. Auch von der neuen Bundesregierung ist keine Änderung der unsozialen Politik zu erwarten. Nur der öffentliche Protest der Betroffenen, der Kampf der Sozialverbände und der Gewerkschaften für eine andere, eine soziale an den Interessen der Beschäftigten, der Arbeitslosen und Kleinrentner orientierte Politik wird dieses Land positiv verändern. Wir, DIE LINKE, werden dazu unseren Beitrag leisten.


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