
"Wie wir leben und was wir sind"
Gemeint ist Karl Marx
Zur lesenswerten Rede des Preisträgers Wolfgang Bittner in der NRhZ
Mahnwache, Samstag, 4. Sept. 2010, 11.00 Uhr Sternplatz Lüdenscheid Gedenkveranstaltung am Sonntag, 5. September 2010, 11.00 Uhr Friedhof Hühnersiepen Treffen Pakplatz ab 10 Uhr 30
Liebe Genossinnen und Genossen, ich darf Euch herzlich bitten, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.
Gruß Jupp Filippek
Anlage: Pressemitteilung: Vor 70 Jahren, am 20.08.1940, wurde das erste Arbeitserziehungslager Deutschlands in Lüdenscheid - Hunswinkel errichtet. mit friedlichen Grüßen Martin Sander, Matthias Wagner, Bernd Benscheidt Friedensgruppe Lüdenscheid Südstraße 50 58509 Lüdenscheid Friedensgruppe-Lüdenscheid und ge-denk-zellen-altes-rathaus und wir-gegen-nazis
30.09.2010 in Lüdenscheid
19.00 Uhr im Restaurant Schwimmbad Nattenberg. Näheres in Kürze.
27. August 2010
“Thilo Sarrazin schreibt regelrechtes NPD-Buch” Der NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel erklärte dazu heute: “Zwar gehört Thilo Sarrazin mit seinen Ausfällen gegen deutsche Hartz-IV-Bezieher und seiner Gleichgültigkeit gegenüber der Not sozial ausgegrenzter Landsleute definitiv nicht in die soziale Heimatpartei NPD. Seine ausländerpolitischen Aussagen atmen dagegen durch und durch den Geist nationaldemokratischer Überfremdungskritik …” Quelle: NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Quelle hier:nachdenkseiten:
dort liest man...den Link ersparen wir uns, wir haben kein Interesse, dass dieses Portal verbreitet wird...
Dem können wir uns nur anschließen. Damit ist über diesen Hetzer alles gesagt!
Übrigens: Er ist auch noch Vorstand bei der Bundesbank und außerdem bis heute SPD-Mitglied!
UH
27. August 2010
Kommentar der Woche
Ein breites Bündnis von BürgerInnen protestiert seit Monaten gegen den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Der jetzige, sehr gut funktionierende Hbf soll gegen den erklärten Willen der Bevölkerung umgebaut werden. Unappetitliche Seilschafter vom Typ eines Georg Brunnhuber (...jetzt noch einmal richtig Geld verdienen...) oder Vollstrecker wie Bahnchef Grube (Mitunterzeichner bei der Atomkraftkampagne) versuchen mit aller Gewalt den Umbau durchzudrücken.
Aberwitzige Milliardenbeträge sollen in jahrzehntelanger Arbeit in Stuttgart verbuddelt werden um wenige Minuten Zeitgewinn zu erzielen. Diese schon jetzt stetig ansteigenden Kosten werden sich naturgemäß noch erheblich ausweiten. Beim Hbf handelt es sich um einen Kopfbahnhof, der zu einem Durchgangsbahnhof unter der Erde umgewandelt werden soll.
Die Menschen in Stuttgart werden für über zehn Jahre mit erheblichen Einschränkungen leben müssen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen in diesem Zusammenhang Menschen mit Behinderungen: Auf dem Kopfbahnhof ist für sie ein schnelles, barrierefreies Umsteigen möglich. Das wird sich nach und während des Umbaus zum Schlechten ändern! Aber wer denkt schon an diesen Teil unserer Bevölkerung?
Am geplanten Umbau des Bahnhofs wird wieder einmal deutlich, dass schwarz/gelbe neoliberale Politiker und "Macher" versuchen, sinnlose, überteuerte und nicht tragfähige Konzepte gegen den erklärten Willen der Bevölkerung durchzudrücken. Wieder wird eine angebliche Alternativlosigkeit in den Vordergrund geschoben. Das Verbreiten solcher Alternativlosigkeiten ist einfach nur lächerlich. Politker, die das tun, sollte man abwählen! Sie haben nichts verstanden!
Da diese Proteste in den Medien nur wenig Beachtung finden, klicken Sie bitte unten auf eine kleine Auswahl
UH
21. August 2010
Kommentar der Woche
In dieser Woche haben die Mächtigen aus der kapitalistischen Wirtschaft eine unverholene Drohung gegen die mehrheitlich anders denkende Bevölkerung per Inserat veröffentlicht. Im Vorfeld des geplanten Stopps der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke soll zusätzlicher Druck auf die Regierung Merkel / Westerwelle ausgeübt werden, den beschlossenen Ausstieg zu kippen. Der Ausstieg vom Ausstieg dürfte für Schwarz / Gelb allerdings schon beschlossene Sache sein. Sicherlich herrscht hier eine klammheimliche Freude über diese Schützenhilfe.
Natürlich durften die Energieoligarchen E.on, RWE, Vattenfall und EnBW nicht fehlen. Aber auch geltungssüchtige Wirtschaftslakaien vom Typ Clement und Schily oder „Experten“ wie der Ex-Fußballer und heutige DFB-Manager Bierhoff waren dabei. In bisher ungeahnt dreister Art wird der Ausstieg aus der Atomenergie torpediert. Der Verlust von 900.000 Arbeitsplätzen drohe und wahrscheinlich werden auch die „Lichter in Deutschland ausgehen“. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist sowieso immer in Gefahr.
Der durchsichtige Grund für diese Kampagne dürfte natürlich die Angst vor dem drohenden Verlust von täglich bis zu 1 Mio Euro durch das vorzeitige Abschalten nur eines einzigen Atommeilers sein. Über die Gefahren durch die Atomindustrie, über den völlig unzureichenden Versicherungsschutz, die horrenden Kosten und den Aufwand beim Abriss der Meiler (Könnten hier nicht 900.000 langfristig sichere Arbeitsplätze geschaffen werden?) oder die absolut fehlende sichere Endlagerung des Atommüllls verlieren diese Schwachdenker allerdings kein Wort; wie sollten sie auch? Sie verfügen scheinbar nur über die Weitsicht einer beschlagenen Brille.
Das Oligopol der Energieversorger muß beendet werden! Netze und Anlagen gehören in Gemeinwohl überführt. Die energetische Grundversorgung darf nicht in den Händen einer kleinen Raffke-Clique verbleiben.
Ein kurzer Schwenk zur unsäglichen Rentendiskussion über den Eintritt mit 67, 70 oder noch mehr Jahren sei erlaubt. Die neoliberalen Verfechter der Anhebung verweisen immer gerne auf das Argument einer vermeintlichen Generationen(un)gerechtigkeit. Warum kommt den Herrschaften dieser Gedanke nicht auch bei der Endlagerung des Atommülls? Dieser Müll wird nicht nur eine Generation lang strahlen, nein, es werden tausende unserer Nachfolge-Generationen von diesem Dreck betroffen sein!
Das Atomklo in Gorleben wird demnächst auch wieder weiter auf seine vorgebliche Tauglichkeit geprüft, aber das ist eine andere Geschichte.
UH
Wer´s nicht glaubt, sollte hier weiterlesen:
Dem Genossen Hähnlein gehört unsere volle Solidarität!
Die Rente mit 67 soll festgeklopft werden. Fast einstimmig sind die Medien in der Republik für die Anhebung des Renteneintrittsalters. Auf den Nachdenkseiten gibt es dazu einige interessante Hinweise. Ein Armutszeugnis für die angeblich unabhängigen Medienmacher. Schlimm!
Eine Stellungnahme unserer Partei finden Siehier:
Nachtrag vom 12.08.2010
Eine dünne DPA-Meldung von heute: Frau von der Leyen (CDU) räumte eine soz. vers. Beschäftigungsquote bei 60-64jährigen von nur noch 21,5% ein. Gestern waren es noch angebliche 40% gewesen. Als Hinweis für unsere LeserInnen: bei den 64jährigen gehen nur noch 9% einer solchen Tätigkeit nach. Das bedeutet im Klartext: der ganz überwiegende Teil aller Neurentner geht mit teils erheblichen Abschlägen in die Rente. Wir nennen das schlicht eine gewollte Rentenkürzung!
Warum haben in der letzten Zeit fast alle Medien und Kommentatoren den 40%-Blödsinn verbreitet? Wem nutzt das Geschwätz vom angeblichen Jobwunder bei den Älteren? Soll so die neue neoliberale Hoffnungsträgerin für die NachMerkelZeit aufgebaut werden? Erinnern Sie sich bitte mal an die durchweg positive Ein(über)schätzung des adligen Verteidigungs(Kriegs)-Ministers.
Aufstocker nennt man den Teil der arbeitenden Bevölkerung, deren Lohn so niedrig ist, dass Anspruch auf Aufstockung durch den Staat besteht. Seit Einführung der asozialen Hartz-Gesetze durch die rot / grüne Schröderregierung mußte der Staat mit rund 50.000 Millionen Euro (=50 Mrd) einspringen. Dreiste Arbeitgeber nutzen diesen Umstand aus und lassen so ihre miesen Dumpinglöhne vom Staat subventionieren.
Mittlerweile sind es 3 Mio Menschen, die für weniger als 7 Euro /Std schuften müssen. Über 23% der Beschäftigten werden in prekären Arbeitsverhältnissen ausgebeutet.
Wir fordern einen gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn von 10 Euro in der nächsten Wahlperiode!
Leider sind es "nur" die niederländischen Besatzertruppen, die aus Afghanistan abziehen, aber trotzdem: Das ist ein hoffnungsvoller Anfang.
Die Regierung Merkel sollte sich an dem niederländischen Beispiel orientieren und die deutschen Truppen zurückholen. Es könnte sonst passieren, dass deutsche Soldaten den Abzug verpassen und als letzte am Hindukusch "das Licht ausmachen".
Frau Merkel, unsere Freiheit wurde niemals am Hindukusch verteidigt! Die Freiheit, die Sie meinen, ist die ungehinderte Freiheit der Märkte und die Freiheit zur Ausbeutung ganzer Regionen mit ihren Bodenschätzen!
Es ist undichten Stellen zu verdanken, dass eine breite Öffentlichkeit jetzt über die gezielten Tötungen in Afghanistan erfährt. Lt Minister Guttenberg waren diese Umstände allerdings schon lange bekannt und jedem zugänglich gewesen.
Es stellt sich dann die Frage, wie deutsche Bundestagsabgeordnete diese Umstände bei den jährlichen Abstimmungen über die Verlängerung des Kriegseinsatzes völlig ausblenden konnten. Wie schlecht informiert waren diese Abgeordneten? Welche Geisteshaltung haben diese Abgeordneten gegenüber der Genfer Konvention, gegenüber Menschenrechten, gegenüber dem Völkerrecht, gegenüber den Menschen, die sie gewählt haben?
Man sollte sich allerdings fragen, warum gerade auch Der Spiegel / SPON (es gibt Leute, die das noch für ein Nachrichtenmagazin halten) die teilweise Veröffentlichung übernahm?
Hunderte völlig unbeteiligter afghanischer Zivilisten bezahlen diesen absurden Schwachsinn mit ihrem Leben. Abgeordnete unserer Partei stimmen seit Beginn gegen den Krieg in Afghanistan. Wir rufen alle BürgerInnen auf, sich gemeinsam mit uns gegen diesen menschenverachtenden Wahnsinn zu stellen.
Wie der Logistiker UPS in der Türkei mit Gewerkschaften umspringt können Sie
Zeigen wir Solidarität gegenüber Ausbeutung und Ausgrenzung! Einen weiteren Bericht aus der jw dazu finden Sie auch hier:
Die aktuell von der Regierung, den Gossenmedien und vorgeblich unabhängigen Experten geschürte Sozialneiddebatte zielt auf eine weitere Spaltung unserer Gesellschaft ab. Nur solidarisches Verhalten der Menschen kann dieser schmutzigen Hetzkampagne Einhalt gebieten.
Eine andere, ein bessere fortschrittliche Politik ist nicht nur nötig, sie auch möglich!
Wir danken allen BürgerInnen im Märkischen Kreis für Ihre Stimme bei der NRW-Wahl.
Zusammen haben wir ein tolles Ergebnis erzielt und sind mit 5,6% der Stimmen in den Landtag eingezogen. Allerdings gibt die viel zu geringe Wahlbeteiligung zu denken. Die Menschen in diesem Land müssen erkennen, dass jede/r etwas für unsere Gesellschaft tun muß. Demokratie ist ein Garten, der jeden Tag neue Arbeit erfordert!
Wir werden Ihrer Stimme Gehör verschaffen. Wir werden uns gegen die neoliberalen Zustände im Land stellen. Unsere Abgeordneten werden keine Marionetten des Finanzkapitals sein. Gemeinsam werden wir für eine soziale Politik kämpfen, für eine bessere Bildung unserer Kinder, gegen die asozialen Hartz-Gesetze, gegen weitere Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme, gegen den Krieg in Afghanistan, gegen die systematische Verarmung unserer Kommunen, gegen die Allmacht des Finanzsektors, für eine Gesellschaft, in der niemand zurückbleiben muß, in der jeder seinen persönlichen Lebensentwurf leben kann.
Wer es bis jetzt immer noch nicht geglaubt hat: Krieg ist Mord! Ein schlimmes Video offenbart ein weiteres Massaker aus dem Irakkrieg. Die "Umstände" im mittlerweile 9-jährigen Afghanistankrieg dürften sich kaum davon unterscheiden.
Wir sind die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die den sofortigen Abzug aus Afghanistan fordert.
Für starke Nerven: Klicken Sie bitte hier:
Am 31.01.2010 war MdB Gesine Lötzsch im Alten Stadtbad Poth in IS. Die Parteifreunde aus Iserlohn hatten hinsichtlich der aktuellen politischen Entwicklung das richtige Näschen für die Auswahl der Hauptrednerin. Weiter war die Spitzenkandidatin für die NRW-Wahl Bärbel Beuermann zu Gast.
In klaren Statements wurde auf die zunehmende Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft hingewiesen. Die zunehmende Spaltung in Arm und Reich ist nicht länger zu tolerieren. Der Einfluß der Wirtschaft in Regierungen und Ministerien ist unakzeptabel. Hartz IV muß weg. Die Bundeswehr hat in Afghanistan nichts zu suchen. Gesine Lötzsch und Bärbel Beuermann standen anschließend den zahlreich erschienen BürgerInnen Rede und Antwort. Ein gelungener Auftakt für das Wahljahr.
Bei der NRW-Wahl am 09.Mai werden wir der schwarz-gelben Rüttgersregierung die rote Karte zeigen. Die Klientelpolitik der gelben Mövenpick-Partei ist unerträglich. CDU-Leute wie Wüst und van Dinther erweisen mit ihrem unsäglichen Finanzgebaren der Politikverdrossenheit in NRW Vorschub. Leute von diesem Schlag haben in verantwortungsvollen Bereichen nichts zu suchen.
30.10.2009 Demo in Lüdenscheid / Sternplatz
Schon zur konstituierenden Sitzung des Kreistags am Donnerstag fanden sich spontan Menschen aus MK vor dem Kreishaus in Lüdenscheid ein, um sich gegen den braunen Brei zu stellen. Bunte Vielfalt, Demokratie und Solidarität sind das Ziel von einem parteiübergreifenden Bündnis. Bei der Demo am Freitag versammelten sich dann ca. 400 BürgerInnen auf dem Sternplatz. Sie zeigten Gesicht gegen Nazis in den Räten. Ein guter Nachmittag für die Demokratie in MK. Besonders positiv war die große Anzahl junger Menschen. Arbeiten wir gemeinsam weiter daran, dem braunen Spuk ein Ende zu machen.
Faschismus ist keine Meinung - Faschismus ist ein Verbrechen!
Der Lokalsender Radio MK gab am 24.09.2009 kurz vor der Bundestagswahl in der Sendung "DriveTime - Nachgefragt" einen Beitrag über Josef Fillipek heraus. Diesen können Sie nun hier hören.

Nun sind die Wahlen vorbei. Wir danken allen WahlhelferInnen, unseren Wählern und allen anderen Menschen die hinter uns gestanden haben, für und mit uns gekämpft haben und letztendlich dies ermöglichten. DIE LINKE hat bisher viel dazu beigetragen das Deutschland oder zumindist die anderen Parteien sozialer wurden, nun wird es an der Zeit mit den uns gegebenen Mitteln weiter zu Kämpfen.
Für uns bedeutet diese Zustimmung einen weiteren Ansporn, sich für die gerechten Belange der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Wir werden auch nach dieser Wahl für eine gerechte und soziale Gesellschaft kämpfen. Gerade im Hinblick auf die zu erwartende schwarz / gelbe Regierung sind harte Einschnitte in unsere sozialen Sicherungssysteme zu befürchten. Auch den Beschäftigten werden noch mehr Flexibilität, noch mehr Lohnzurückhaltung und noch mehr Stellenabbau zugemutet werden. Bei alldem grenzen CDU und FDP die Mehrheit der Bevölkerung aus, indem immer wieder vom sog. Bürgerlichen Lager fantasiert wird. Bürger und Bürgerinnen sind für diese Parteien scheinbar nur noch ihre eigenen Parteigänger. Achten Sie einmal auf diesen Begriff! Sozial auch nach der Wahl, wird für uns keine leere Worthülse sein.
Die Ergebnisse für den Märkischen Kreis können Sie hier einsehen.

DIE LINKE konnte im Märkischen Kreis mit der Erststimme 7,6% der WählerInnen erreichen, mit der Zweistimme sind wir bei 8,6% der WählerInnen angekommen. Das beste Ergebnis mit den Erststimmen konnten wir in Lüdenscheid einholen, hier lag der Anteil bei 9,2 Prozent, danach Altena bei 8,6 und Meinerzhagen auf 8,0 %.
Bei der Zweitstimme konnte sich Altena mit erstaunlichen 10,5% herausragend profilieren. Gefolgt ist diese Statistik von Hemer mit 9,5% und Lüdenscheid mit 9,3 %.